Aktivitäten

Mitgliederversammlung: Regelmäßig einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt

Elternabende für die Schulneulinge: einmal im Jahr im Frühling lädt der igll ein zu einem Informationsabend für die Eltern der Kinder mit Behinderung, die in dem betreffenden Jahr die Schule beginnen. Die Schulrätin für den Kreis Neuss ist traditioneller Gast an diesem Abend und steht für Auskünfte zur Verfügung. Willkommen sind auch die Eltern jüngerer Kinder, die sich informieren möchten. Wenn Sie zu so einem Abend eingeladen werden möchten, wenden Sie sich an unser Büro.

Übergang Schule – Beruf: Projekt mit den Augustinus Kliniken
Aus Kindern werden Leute…
Inzwischen sind aus den ersten integrativ beschulten Kindern Jugendliche geworden, deren Schullaufbahn sich dem Ende neigt und die nun vor dem Übergang in einen Beruf stehen.
Auf diesem Weg sind Praktika eine wichtige Station.
Seit dem Herbst 2007 gibt es zwischen den Augustinus-Kliniken Neuss und dem igll erste Schritte einer Kooperation. Dabei stand zunächst die Bereitstellung von konkreten Plätzen für Schulpraktika im Vordergrund. Darüber hinaus sind weitere Stufen in Form von Langzeitpraktika, Berufsvorbereitungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit anderen Neusser Trägern sowie Integrationsarbeitsplätze vorstellbar. Eine Arbeitsgruppe aus Augustinern und igll-Vorstand untersucht die entsprechenden Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und den Sozialträgern.
So konnte der igll dazu beitragen, dass in diesem Frühjahr nahezu 10 Jugendliche mit Handicap bei den Augustinern ein Praktikum absolvierten.
Sie wurden vielfältig eingesetzt z.B. im Seniorenbereich, in der Cafeteria, Wäscherei, Verwaltung sowie z.B. Malerwerkstatt.
Dank hervorragender Unterstützung durch Schule und Augustiner wurden die 3 Wochen Praktikumszeit für die Jugendlichen eine echte Bereicherung und eine wichtige Praxiserfahrung. Auch die Mitarbeiter der Augustiner zogen eine positive Bilanz und können sich eine weitere Zusammenarbeit mit behinderten Jugendlichen gut vorstellen.
Einige Schüler ergänzten ihre praktischen Berufserfahrungen anschließend bei den GWN. Auch hier wurden ihnen vielfältige Einblicke geboten und sie konnten ihre Kenntnisse erweitern bzw. vertiefen.
Dieses breite Kennenlernen der Arbeitswelt wollen wir gerne weiter fördern.
Die neue Zusammenarbeit mit den Augustinus – Kliniken bedeutet für uns eine wichtige Etappe auf dem weiteren Weg der Integration unserer Kinder mit Behinderung in unsere Gesellschaft. Wir halten es für sehr wichtig, den Integrationsgedanken nicht mit dem Ende der Schulzeit auslaufen zu lassen. Auch darüber hinaus sollte und kann es ein gemeinsames Leben und Lernen in Schule und am Arbeitsplatz geben.

Hombroich - betreutes Wohnen:
Am 20. Mai 2006 fand auf der Insel Hombroich eine Ausstellung von Architekturstudenten der Bauhausuniversität Weimar zum Thema „Integratives Wohnen“ statt. Igll hat diese Veranstaltung unterstützt.

20. Mai 2006, 16.00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Integrative Werkstatt Hombroich“

10 Arbeiten von Studenten der Bauhaus Universität Weimar im Seecontainer auf der Raketenstation, Insel Hombroich

Neuss, 20. Mai 2006 – Am Samstag, den 20. Mai 2006, wird die Ausstellung „Die Bauhaus-Universität zu Gast auf der Raketenstation“ in Hombroich bei Neuss eröffnet. 40 Architekturstudenten der Bauhaus-Universität in Weimar haben im vergangenen Wintersemester unter der Leitung von Professor Karl-Heinz Schmitz, Inhaber des Lehrstuhls Entwerfen und Gebäudelehre, Entwürfe und Modelle zum Thema „Integratives Wohnen und Arbeiten auf der Raketenstation“ entwickelt. In diesem interessanten Projekt wurden verschiedene Ansätze zum Thema „Behindertengerechte Architektur“ erarbeitet. Darüber hinaus soll es der Öffentlichkeit als ein politisches Projekt zur Integration behinderter Menschen vorgestellt werden. In beispielhafter Weise werden Menschen mit Behinderung an einem "In-Platz" der modernen Architektur- und Kunstszene – der Raketenstation Hombroich – integriert. Es geht bei diesem Projekt nicht nur darum eine funktionale, „behindertengerechte“ und ästhetisch anspruchsvolle architektonische Lösung zu finden, sondern auch um den politischen Anspruch behinderten Menschen einen ihnen angemessen Platz in mitten der Gesellschaft zu schaffen. Deshalb ist auch der Planungsort von großer Wichtigkeit. Im internationalen Austausch entstand die Idee, auf einem lebendigen Platz wie der Raketenstation auch Menschen mit Behinderung mitzudenken.

Mit der Ausstellungseröffnung erfolgt gleichzeitig die Preisverleihung für den besten Entwurf durch den Landrat des Rhein-Kreis-Neuss, Dieter Patt. Der Preisträger wird von einer Jury, bestehend aus Professor Schmitz, Professor Wang und einigen weiteren Personen ausgewählt. Die zehn besten Arbeiten werden während der Ausstellung vom Samstag, den 20. Mai 2006, bis Sonntag, den 21. Mai 2006 in den Seecontainern auf der Raketenstation zu sehen sein.

Der Ausstellungsort – ein kultureller Anziehungspunkt in Europa

Die Raketenstation grenzt an die Museumsinsel Hombroich in Neuss. Beide Orte haben sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem europaweiten, kulturellen

Magneten entwickelt, der jährlich viele Tausend Besucher anzieht. Der Kunst- und Landschaftspark der Museumsinsel umfasst eine Größe von 250.000 m². Bei der Raketenstation handelt es sich um ein Gebiet von circa 400 ha Land, das Teil eines visionären Projekts des Begründers Karl Heinrich Müller ist. Die Idee des Begründers war es, „ein vernachlässigtes kleines Fleckchen Erde“ in Nordrhein-Westfalen zu einer Synthese aus Kunst und Natur werden zu lassen. Die ehemaligen Raketenhallen und Pavillons dienen als Ateliers, Lebensräume und Veranstaltungsorte. Heute leben und arbeiten hier Künstler und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen: Maler, Bildhauer, Literaten, Musiker, Komponisten, Philosophen und Biophysiker.

Zuletzt wurde hier im vergangenen Jahr unter großem öffentlichen Interesse das Museum „Langen Foundation“ (langenfoundation.de) eröffnet.

Noch in der Planungs- und Ideenfindungsphase befindet sich das Architekturprojekt "RaumOrtLabor“, dessen Ziel es ist, eine neue Form der Stadtlandschaft zu etablieren. Die intensive Landwirtschaft soll langfristig in eine naturnahe Landschaft mit extensiver Landwirtschaft und besonderen Architekturen umgestaltet werden. Die einzelnen als „Quartiere“ bezeichneten großen Grundstücke sollen sich mit einer jeweils sehr eigenständigen Ausprägung zu einem Ganzen zusammenfügen. Das „RaumOrtLabor“ soll zu 90 Prozent aus Landschaft und zu 10 Prozent aus Bauwerken bestehen. Die Gebäude sollen den Zwecken Wohnen, Arbeiten, Fürsorge, Wissenschaft und kulturelles Schaffen dienen sowie als Gemeinschaftseinrichtungen genutzt werden. Die Absicht des Projekts ist es, Raum für besondere, alternative Lebensformen zu gewinnen. Schon heute erregt „RaumOrtLabor“ internationale Aufmerksamkeit: Weltberühmte Architekten haben sich über eine mögliche Nutzung Gedanken gemacht. Pläne und Modelle des Projekts wurden zuletzt auf der Internationalen Architekturausstellung in New York präsentiert. Einen weiteren Schritt auf diesem Weg haben die Studenten der Bauhaus Universität Weimar gemacht.
Für mehr Informationen:
Eine behinderten Lebensgemeinschaft+Vision
Aufgabenstellung
Einladung 20[1].5.

Projekt : Computer für integrative Schulklassen

Dank einer Sachspende von 30 gebrauchten PC’s  können sich heute einige Schulen über verbesserte Ausstattung und Möglichkeiten im gemeinsamen Unterricht freuen.

PC’s haben sich als Leistungsanreiz und gut einzubauendes Medium / Arbeitsmittel im integrativen Unterricht bewährt.

igll überprüfte die gespendeten PC + Bildschirme, rüstete die Computer auf neuere Technik auf und verteilte diese in verschieden integrative Schulklassen.

Unser Dank gilt hier neben Landesarbeitsgericht Düsseldorf als Sachspender auch dem Schüler Simon Maier und seinem Vater, welche gemeinsam in mühsamer Arbeit die PC technisch umgerüstet und an die Schulen verteilt haben.

 

Projekt : Schulgarten – Realschule Südstadt 

Dort wird bereits integrativer Unterricht in Form einer Sonderpädagogischen Fördergruppe erfolgreich praktiziert.
Ein pädagogisch wertvolle, gleichzeitig insbesondere die Integration fördernde Maßnahme wäre die Einrichtung eines gemeinsam durch behinderte / gesunde  Kinder zu betreibenden und zu pflegenden Schulgartens.
Dieser bewirkt ( neben der Erlangung wichtiger lebenspraktischer Kompetenzen bei den behinderten Kindern ) die Förderung sozialer Kontakte , die gegenseitige Anerkennung , ein neues Gemeinsamkeitgefühl der behinderten / nicht behinderten Kinder -  somit den früh erlernten Abbau der heutigen Ausgrenzungsproblematik.

Das igll - Vorstandsteam beschäftigt sich gemeinsam mit der Schule mit der Planung des Projektes und versucht eine Finanzierung durch Spenden zu erhalten.

 

Proiekt : Autismus – Ambulanz 

Autismus bei Kindern ist eine allgemein noch nicht anerkannte Art einer Behinderung mit erheblichen Auswirkungen auf die Entwicklung und das spätere Leben Betroffener .
Autisten warten heute oft viele Monate – manchmal Jahre - auf erforderliche Therapien, weil Therapeuten viel Zeit für Fahrten zu den Patienten aufwenden müssen.
Die Lösung wäre ein Arrangement mit z.Bsp. einer Ergo –Therapeutin, welche an einem Nachmittag Ihre Praxis gegen Kostenerstattung zur Verfügung stellt für Autismustherapie. So könnten viele Autisten „auf der Warteliste“ endlich betreut werden .

Das igll - Vorstandsteam plant dieses Projekt – igll versucht eine Finanzierung durch Spenden als Anschub des Projektes zu erhalten.

 

Projekt: Geschwister-Seminar:

Wie gehen Geschwister von behinderten Kindern mit dem “Anderssein” um? Integration beginnt auch in der Familie! Ein Seminar kann den Integrationsgedanken bei “gesundenen” Geschwisterkindern neu wecken und verstäken.

Das igll-Vorsandsteam hat dieses Projekt unterstützt und durchgeführt.

 

Projekt 13 – ….. integrative Betreuung am Nachmittag

Problematik heute :

Integrativ beschulte Kinder mit Behinderungen wohnen i.d.R. leider nicht in der direkten Umgebung der Schule. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch behinderter Kinder auf eine Nachmittagsregel-Betreuung wie „normale“ Kinder die erfolgreichen + sinnvollen „schulischen Integrationsmaßnahmen“ enden häufig mit dem Unterrichtende.

Auswirkungen :

Behinderte „Integrativkinder“ können wegen der Trennung von Wohnort / Schulort nach dem (halben) Schulalltag nur erschwert soziale Kontakte mit ihren Mitschülern aufbauen und pflegen behinderte „Integrativkinder“ verlierendaher häufiger in ihrem Wohnumfeld die wenigen sozialen Kontakte aus der Kindergartenzeit behinderte „Integrativkinder“ sind von vorhandenen „normalen“ Betreuungs-angeboten ausgeschlossen – gesunde Kinder „dürfen“ in die Nachmittags-betreuung – behinderte „müssen“ nach Hause gehen die durchaus von gesunden / behinderten Kindern und deren Eltern gewollte umfassende Integration beschränkt schulbedingt sich auf  „Halbtagsintegration“ fürbehinderte „Integrativkinder“ verbleibt das vorhandene Nachmittagsangebot z.Bsp. der Lebenshilfe, bei dem sie allerding nur auf andere Behinderte treffen

Diesen Zustand will igll mit dem Projekt 13 – …ändern !

An verschieden Schulen, die bereits integrativen / gemeinsamen Unterricht durchführen, soll eine Nachmittagsbetreuung aufgebaut und finanziert werden. Dort sollen behinderte und gesunde Kinder an einigen Nachmittagen in integrativer Form nach dem Schulende gemeinsam betreut werden sie sollen unter entsprechend qualifizierter Betreuungsaufsicht gemeinsam  ihr Mittagsessen bereiten, ihre Schulaufgaben erledigen. Mit anderen fördernden, kreativen Aktivitäten an einigen Nachmittagen der Woche ( z.Bsp. Musik, Malen, gemeinsame Ausflüge und ähnliche Beschäftigungen ) soll das integrative Zusammensein, d.h. das gemeinsame (Er-) leben und (Er-) lernen, ausgedehnt werden zunächst einmal soll an 1 – 2 Schulen des Kreises Neuss , welche den integrativen Unterricht durchführen, die integrative Nachmittagsbetreuung installiert, finanziell für 1 Jahr gesichert und damit angeschoben werden.
Hierfür konnte die Unterstützung des LIONS Club Helen Keller Neuss gewonnen werden. Der Erlös aus dem LIONS- Adventskalender 2003 ist diesem Projekt zugute gekommen.
Bei der Durchführung wird das „integrative Nachmittagsbetreuungsangebot“ zunächst nur an 1-2 Nachmittagen pro Woche eingerichtet werden, da behinderte Kinder erfahrungsgemäß i.d.R. an den anderen Nachmittagen private Therapiemaßnahmen ( Sprach- und Ergotherapie, Krankengymnastik o.ä.) besuchen müssen
bei entsprechender Akzeptanz und Erfolg soll die Maßnahme auf diesen Schulen fortgesetzt und auf  weitere Schulen mit integrativen Schulformen ausgedehnt werden, soweit weitere Mittel generiert werden können

 Seit diesen Anfängen 2003 wurden mittlerweile zahlreiche Kinder mit Behinderung auch in den OGS oder in besonderen Nachmittagsbetretungsgruppen, z.Zt. in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Neuss, wie Gleichaltrige ohne Behinderung betreut.


Projekt : Kleinküche Bodelschwingh - Schule u./o. Brücke

Beide Grundschulen praktizieren seit einigen Jahren erfolgreich den gemeinsamen Unterricht mit den „normalen“ Möglichkeiten einer Grundschule. Leider kommt dabei der für die behinderten Kinder so wichtige lebenspraktische Unterricht im Bereich Einkaufen, Kochen, Haushalt, etc. zu kurz.

Die Einrichtung von kleinen Küchen, bei dem behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam verantwortlich die Aufgaben einer Haushaltsführung vom Einkauf der Lebensmittel über die Zubereitung und das Kochen von Mahlzeiten bis hin zum Abspülen, Aufräumen  usw. übernehmen, würde den vorhandenen integrativ angelegten Unterricht sinnvoll ergänzen und insbesondere die Integration fördern / verstärken.

Leider besteht keinerlei Bereitschaft + Verpflichtung der Schulträger und keinerlei Anspruch der behinderten Kinder auf eine adäquate Kücheneinrichtung.

Igll e.V. will versuchen dieses Projekt finanziell über Spenden und Sponsoren zu realisieren.

Projekt: Weiterentwicklung der gesetzlichen Grundlagen für integrative Förderung:

Igll e.v. zusammen mit dem „Landesverband gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen e.V.” wirkt mit an der Entwicklung eines Leitauftrages zur Veränderung der Gesetzgrundlagen für integrative Schulmaßnahmen im neuen Schulgesetz.

Willkommen
über Igll
über Integration
Aktuelles
Veranstaltungen
Aktivitäten
Vereinsnews
Überregionale Tätigkeit
Info-Material
Presse
Galerie
Links
Kontakt
Helfen Sie mit