in der Schule ….
… lernen alle Kinder „fürs Leben “ mit - und voneinander den respektvollen Umgang.
Stärken und Schwächen der Mitschüler werden erkannt und gegenseitig akzeptiert. Alle Kinder erlernen und erleben ganz natürlich und ungezwungen eine neue soziale Kompetenz im Umgang mit dem „Anderssein“.
Ein Aufbruch in eine “ neue Normalität “ als Basis für das spätere Leben miteinander als Erwachsene.
Grundschulen
Seit 1997 erreichte und informierte igll e.V. viele betroffene und interessierte Eltern gesunder und behinderter Kinder über die Schulform des gemeinsamen, integrativen Unterrichtes.
igll suchte und fand interessierte Schulen und motivierte Lehrer, koordinierte die Elterninteressen und initiierte die Einführung dieses neuen Unterrichtangebotes an zahlreichen Schulen des Kreises Neuss beim Schulamt und anderen Schulbehörden.
Ferner unterstützte igll die sächliche Ausstattung von solchen
Schulklassen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Vereines.
Igll begleitete die Eltern durch die notwendigen amtlichen Feststellungsverfahren des Förderbedarfes und Förderrotes sowie durch die Beantragung der s.g. Eingliederungshilfe beim Sozialamt.
Inzwischen gibt es schon zahlreiche (aber immer noch zu wenige) Grundschulen mit gemeinsamem Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung.
Die bisherigen Erfahrungen und Erfolge an diesen Schulen, aber auch die in vielen anderen Schulen in NRW und anderen Bundesländern bestärken die zuständigen Schulbehörden das Angebot bedarfsweise auszuweiten.
Eine Liste integrativer Grundschulen mit gemeinsamem Unterricht im Kreis Neuss sowie weitere Informationen finden Sie mit einem Klick auf den Button “ Info – Material “.
Sekundarstufe – weiterführende Schule
Recht früh nach Durchsetzung und Einführung des gemeinsamen Unterrichtes widmete sich igll der Frage nach dem „und nach der Grundschule?“.
Aufgrund einer anderen Gesetzesgrundlage, nach der der gemeinsame Unterricht in der weiterführenden Schule schwerer durchsetzbar ist, war hier viel „Pionierarbeit“ zu leisten.
Letztlich führte dies 2001 zum Erfolg der Einrichtung der ersten sonderpädagogischen Fördergruppe an der Realschule Südstadt in Neuss.
Dort werden die Kinder mit Behinderung im organisatorischen Rahmen der Realschule speziell und individuell gefördert – der Unterricht findet teilweise gemeinsam, wo erforderlich getrennt und zieldifferent statt.
Weitere integrative Förder-/Lerngruppen wurden mittlerweile eingerichtet:
· 2003 an der Hauptschule Gnadentaler Allee (Neuss)
· 2005 eine 2. Gruppe an der Realschule Südstadt (Neuss)
· an der Hauptschule am Park (Grevenbroich)
· an der Hermann Gemeiner Hauptschule (Dormagen)
Eine Liste integrativer Grundschulen mit gemeinsamem Unterricht im Kreis Neuss finden Sie hier.
Ferner finden
Sie dort eine spezielle Broschüre der igll zu Sonderpädagogischen Fördergruppen.
